Arbeitsgruppe Nahversorgung: 

Wir haben uns in vielen Diskussionen und Gesprächen mit der Nahversorgung beschäftigt. Sie ist in Finning langfristig durch unsere bestehenden Dorfläden gegeben.

Jeder Deutsche erreicht im Schnitt innerhalb von fünf Autominuten mindestens 5,5 Supermärkte und Discounter, eine derartige Dichte gibt es in keinem anderen Land. Den Landkreis Landsberg und unsere unmittelbare Umgebung sehen wir sogar überversorgt.

Daher sind wir gegen einen Discounter, der das Ortsbild verschandelngewachsene Kommunikationsstrukturen zerstören, die bestehenden Läden gefährden und eine wertvolle Fläche mit Lebensraum für Pflanzen und Insekten in der Nähe der Windach unmittelbar zerstören würde.

Dafür arbeiten und kämpfen wir: für ein modernes und charmantes Finning, dessen ganz besondere Eigenheiten erhalten, gestärkt und ausgebaut werden sollen. 

Stärken wir unseren Dorfkern! Retten wir die Dorfläden! Unterstützen wir unsere Landwirte vor Ort! 

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Plastikvermeidung ist ein großes Thema. In Dießen und Utting sind bereits Initiativen zum „Plastikfasten“ gestartet. Die dortigen Initiatoren sind im Sommer auf das Bürgergremium zugekommen, um auch Finning zum Mitmachen einzuladen. Wir haben daraufhin Miriam Anton von der Initiative Plastikfasten Dießen ins Bürgergremium eingeladen, wo sie ihr Vorhaben vorgestellt hat. Wir waren uns einig: Da sollten wir mitmachen und auch die Finninger Vereine und Organisationen dazu animieren. Davor haben wir uns mit Bürgermeister Weißenbach abgestimmt, der die Initiative begrüßt hat. Wir haben eine Arbeitsgruppe gegründet (Mitglieder sind Matthias Francke, Angelika Jockisch, Angela Kyek, Maria Leidemann, Angelika Lutz-Riedl, Sibylle Reiter, Maik Renger, Anke Wätjen), einen Flyer mit ersten Tipps zum Plastikfasten erarbeitet und gedruckt. Das Layout hat ehrenamtlich Anke Wätjen übernommen, die Gemeinde hat den Druck finanziert. Wir haben den Flyer an lale Finninger Haushalte verteilt. 

Niemand kann Plastik ganz vermeiden – wer will schon auf Auto, Telefon oder Kühlschrank verzichten? Aber jeder kann im Alltag etwas tun, um die Flut zu reduzieren. Etwa, indem man Duschgel, Zahnpasta, Putzmittel und Kosmetika mit Mikroplastik vermeidet oder unverpacktes Obst und Gemüse kauft. Doch es gibt weitere interessante Alternativen, mit denen man auch Geld sparen kann. Im Oktober 2019 hat dazu Maria Leidemann vom Verbraucherservice Bayern einen sehr guten Vortrag im Staudenwirt gehalten, etwa 70 Personen waren anwesend, auch aus Nachbargemeinden. Nun heißt es, das Gehörte im Alltag bestmöglich umzusetzen.   

 

Terminhinweis: 

Am 4. März 2020, 19.30 Uhr, lädt der Frauenbund Finning zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Plastikfasten ins Haus der Begegnung ein. Es geht unter anderem um das Nähen von Stoffsäckchen für Obst, Gemüse und Salat, zum Einkaufen und Lagern. An diesem Abend werden die Näh-Termine und die weitere Vorgehensweise festgelegt. Stoffreste (auch Frotteestoffe) können an diesem Abend mitgebracht werden. Abgabemöglichkeit der Stoffe ist auch bei Angelika Gall (Eichenhof, Tel.: 7418).

Platz für verschiedene Theme, die anderswo nicht hinpassen.